Jeder Hochwasserschutz ist nur so stark wie sein schwächster Deich

Hochwasserschutzmaßnahmen in Magdeburg konsequent umsetzen

Gemäß den Verlautbarungen des Oberbürgermeisters und der medialen Berichterstattung sind die erforderlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz für die Stadt Magdeburg bis auf nachrangige Nacharbeiten weitgehend umgesetzt. Dazu sagt das Vorstandsmitglied des AfD-Kreisverbandes Magdeburg, Hagen Kohl:

„Die infolge des Elbehochwassers 2013 veranlasste Evakuierung Ostelbiens hat sich in das Gedächtnis der Bürger eingebrannt. Insofern sind Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu begrüßen, aber kein Grund für eine Entwarnung. Denn es waren Tage zwischen Hoffen und Bangen, ob insbesondere der durchweichte, kurz vor dem Überlaufen stehende und bis heute unsanierte Damm im Bereich der Büchnerstraße den Wassermassen standhält. Jeder Hochwasserschutz ist nur so stark wie sein schwächster Deich. Daher ist der Elbdamm im Bereich Büchnerstraße schnellstmöglich zu ertüchtigen. Warum sich diese Maßnahme über fünf Jahren nach dem Hochwasser immer noch in der Planungsphase befindet, ist völlig unverständlich. Zudem sind Sedimentabtragungen im Bereich der Alten Elbe durchzuführen, um einer weiteren Versandung des Flussarmes entgegenzuwirken und den Wasserabfluss zu erhöhen.

Der AfD-Stadtrat Ronny Kumpf, AfD ergänzt: „Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Bebauung im Rotehornpark stellen sich die Fragen, ob, wie und zu welchem Preis die geplanten Neubauten vor einem Elbehochwasser geschützt werden können. Das dürfte nur mit enormem bautechnischem und finanziellem Aufwand möglich sein. Auch aus diesem Grund ist von einer Wohnbebauung im Bereich Stadtparkstraße dringend abzuraten.“

URL zur Kleinen Anfrage „Hochwasserschutzmaßnahmen in Magdeburg“

https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d3862aak.pdf

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