Gut gemeint reicht nicht aus – Hasselbachplatzmanager löst nicht das Grundproblem

Zum Konzept „Hasselbachplatzmanager“, das am Donnerstag Thema im Stadtrat war, erklärt die AfD-Stadtratsfraktion Magdeburg:

„Grundsätzlich sind wir als AfD für jedes Signal dankbar, das darauf hindeutet, dass sich über die Parteigrenzen hinweg Problembewusstsein ausbreitet – auch und insbesondere dort, wo es um die untragbaren Zustände am Hasselbachplatz geht, die wir schon mehrfach angesprochen hatten.“

Dazu ergänzt Stadtrat Ronny Kumpf, AfD: „Ehrlicher Dank gebührt dabei insbesondere auch OB Lutz Trümper, der offenbarte, dass er selbst am Hassel schon einmal Opfer eines Übergriffs durch mutmaßliche Eritreer wurde, die sein Auto beschädigten. Dass er auf meine Nachfrage hin erklärte, er sei weitergefahren und habe keine Anzeige erstattet, lässt durchaus Rückschlüsse zu auf die Dunkelziffer an Übergriffen, die statistisch gar nicht erfasst sind. Denn wenn nicht einmal das Stadtoberhaupt Fälle wie diesen anzeigt, kann man erst recht davon ausgehen, dass es auch andere Bürger unterlassen haben.

Der Charakter des Hasselbachplatzes als zumindest partiell rechtsfreier Raum ist es jedoch, der die nunmehrige Initiative, dessen Zustand und dessen Image mithilfe eines Hassel-Managers zu verbessern, Schönfärberei ist und nichts an dem Grundproblem ändert. Dies habe ich auch in meinen Redebeitrag so zum Ausdruck gebracht.

Auch ein großer Teil der Gastronomen vor Ort sehen das so und vermögen keinen tatsächlichen Nutzen in einer solchen Maßnahme zu erkennen. Deshalb hat auch die AfD dem Vorhaben nicht zugestimmt. Wir wollten aber auch nicht dagegen stimmen, weil es immerhin zu würdigen ist, dass das Thema auch an der Spitze der Verwaltung angekommen ist.

Erst wenn wieder Grundzüge von Ordnung und Sicherheit am Hassel und in anderen Teilen der Innenstadt gewährleistet sind, kann man realistisch darüber nachdenken, wie man Gastronomen und andere Unternehmer wieder dafür begeistern kann.“

Dazu ergänzt Stadtrat Hagen Kohl (AfD): „Das Image bzw. die Attraktivität des Hasselbachplatzes lässt sich unserer Meinung nach nur mit der S.O.S.-Formel d.h.  Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit verbessern. Das ist jedoch Aufgabe des Ordnungsamtes und der Polizei. Der Hasselmanager wird dazu keinen messbaren Beitrag leisten. Zudem sind die in ihn gesetzten Erwartungen überzogen. Als Teilzeitkraft soll er eine Unmenge an Aufgaben erledigen, die von Eventmanager bis Friedensrichter reichen. Hier hätte man sich auf weniger Aufgaben beschränken sollen. Unserer Auffassung nach ist der Hasselbachmanager eine zum Scheitern verurteilte Personalie. Aus diesen Gründen hat die AfD-Fraktion seiner Installierung nicht zugestimmt.“

Quelle: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/nachtleben-hasselmanager-magdeburg-noch-fuer-2019-geplant

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Ihre AfD Magdeburg

One thought on “Gut gemeint reicht nicht aus – Hasselbachplatzmanager löst nicht das Grundproblem

  1. Hallo,
    der Manager für den Hassel ist auf jeden Fall ein Anfang. Ich bin auch der Meinung, dass die Polizei bzw. Ordnungsamt dort präsenter sein müssten. Auf jeden Fall sollte man bei der Vergabe von Gewerbe am Hassel kritischer hinschauen. Dadurch wird Manches von vornherein vermieden. Grundsätzlich möchte man manchmal den Kopf in den Sand stecken, weil Vieles einfach den Bach runtergeht und man sich machtlos fühlt. Wie soll das mit den Flüchtlingen enden, was bleibt für unsere Kinder und Enkel?
    Deshalb: Lasst Euch nicht unterkriegen. Ich würde mir manchmal eine lautere AfD wünschen.
    Mit freundlchen Grüßen

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